Lieber Immobilienkunde, lieber Eigentümer !

Auf dem Immobilienmarkt / der Wohnungswirtschaft - der Branche mit der stärksten Entwicklung, gibt es immer Neuigkeiten.

Wir wollen Sie in Stichpunkten zur aktuellen Situation informieren.

Wenn Sie mehr wissen wollen, können Sie gern mit uns in Kontrakt treten.

Februar 2014

Energieeinsparungsverordnung( EnEv) tritt ab 1.Mai 2014 in Kraft,Mietern und Käufern müssen Energieausweise vorgelegt werden, ebenso in Vermietung- und Verkaufsanzeigen sind die Energiewerte auszuweisen,Land Brandenburg - führt die Pflicht für Rauchmelder in Häusern und Wohnungen im Jahre 2014 ein - Das Ministerium für Infrastruktur bereitet das entsprechende Gesetz vor. Alle Neubauten ab 2014 haben die Pflicht der sofortigen Ausrüstung, für die Bestandsimmobilien ist eine Nachrüstungspflicht bis 2020 vorgesehen.

Mietpreisbremse von der GOKO geplant - Beschneidung von Eigentümerrechten bei der Gestaltung des Mietpreises;

Die Länder erhalten die Möglichkeit für die Dauer von 5 Jahren die Gebiete mit dem angespanntesten Wohnungsmarkt festzulegen;

Bei Wiedervermietung darf max. 10 % die Kaltmeite erhöht werden; Mieterhöhung nach Modernisierung soll die Kappungsgrenze nur noch 10 % der umlegbaren Kosten betragen;

ABER:

Nach Einschätzung des Bundesverbandes  des Zentralen Immobilien Ausschusses werden die Mietpreise in Deutschland  in diesem Jahr im Schnitt noch einmal um rund drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigen. Zu diesem Ergebnis kommt das Frühjahrsgutachten der Immobilienweisen, das der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) in Auftrag gegeben hatte. Gründe für diesen Trend seien eine steigende Nachfrage und sinkende Leerstände. Eine Überhitzung des Immobilienmarktes sieht der Ausschuss nicht.
 
Bundesbauministerin Barbara Hendricks kündigte auf dem Immobilienkongress "Quo Vadis" in Berlin ein neues "Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen" an. Zentrale Punkte in der wohnungspolitischen Agenda seien die Umsetzung der geplanten Mietpreisbremse, eine Wohngeldnovelle und die Wiedereinführung der Zuschussförderung im KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen" hier könnte ein Chance für Investoren liegen. Also es bleibt spannend.
 

März 2014

Energieeinsparverordnung (EnEV) tritt ab 1. Mai 2014 in Kraft;

  • die Anforderungen an den Neubau werden nun erst zum 1.Janaur 2014 verschärft- der Primärenergiebedarf für ein Gebäude muss um 25 % reduziert werden;
  • Heizungen ( Öl oder Gas) die vor dem 1. Januar 1985 installiert wurden, außer Betrieb genommen werden;
  • Heizkessel die nach dem 1. Januar 1985 installiert wurden dürfen nur noch 30 Jahre in Betrieb bleiben;
  • Nachtspeicherheizungen dürfen weiter in Betrieb bleiben,
  • Dämmung der obersten Geschossdecke mit einem Wäremdurchgangskoeffizienten von min. 0,24 Watt(m².K). hier hat der Eigentümer bis zum 31.12.2015 Zeit - dann keine Überschreitung mehr zulässig,

Betriebskostenabrechnungen 

  • Vermieter ist im Rahmen eines gewissen Ermessensspielraumes bei der Entstehung von BK wirtschaftlich vorzugehen - Kosten- Nutzen-Verhältnis zu beachten; -gilt für Wohn- und Gewerbevermietung-
  • kann der Mieter nachweisen, dass bestimmte Leistungen hätten preisgünstiger hätte beziehen können, so müssen Kosten minimiert werden und nur ein durchschnittlicher Satz in Anrechnung gebracht werden;

Lösung: die Verwaltung einer Hausverwaltung übertragen - können bessere       Konditionen aushandeln,

  • Feuerstättenbescheide, diese Kosten zählen zu den Betriebskosten

Mietkaution

  • Vermieter kann dem Mieter fristlos kündigen, wenn der Mieter auch nur einem Betrag in Verzug ist; gilt für Mietverträge die nach dem 01.05.2013 geschlossen wurden;
  • Achtung- wenn vergessen wurde die Kaution einzufordern, da ist der Anspruch auf Kaution nach 3 Jahren verjährt - die Folgen können furchtbar werden,

Mietrückstand

  • Bisher durfte der Vermieter erst nach einem Mietrückstand von 2 Monaten fristlos kündigen, Neu nach einem BGH Urteil ist: Vermieter ist berechtigt schon fristlos zu kündigen, wenn der Rückstand mehr als nur 1 Monatmiete übersteigt und alle Mietzahlungen mit deutlichen Verspätungen geleistet werden;
  • Bei Zahlungsverzug trägt der Mieter die Beweislast zur Zahlung;

Mietminderung 

  • Bei älteren Gebäude kann der Mieter in Punkto Wärmedämmung und Feuchtigkeitsschutz nicht die Maßstäbe eines Neubaues verlangen, es gelten die Standard zum Zeitpunkt der Errichtung des Gebäudes. Auch Kellerräume mit einer leichten Durchfeuchtung stellt kein Minderungsgrund dar.    

April 2014 

NEU - Verbraucherschutz  bei Verträgen

  •  Notar müssen absofort 14 Tage vor dem geplanten Beurkunungstermin den Vertragspartner die Verträge schriftlich übergeben. Es muss so ausreichend Zeit für die Prüfung verbleiben. Vorschnelle Abschlüsse und Rückabwicklungen von Verträgen sollen so vermieden werden.

EnEv 2014 - Erneuerungen

  • Jeder Energieausweis der nach dem 01.05.2014 ausgestellt wird muss mit einer  Registiernummer versehen sein. Ab nach dem 01.05.2015 steht des den Behörden zu Stichprobenkontrollen vorzunehmen und evtl. bei einem Fehlen Bußgelder zu verhängen.  Eine neue Vorgabe der EU.

         Wir raten zur schnellen Erstellung von ENERGIEPÄSSEN.

Mietrecht 

  •  Vermieter kann wegen Mietrückständen fristlos kündigen und hilfweise auch fristgerecht. Eine spätere Zahlung macht nur die fristlose Kündigung unwirksam.

Mai / Juni 2014

EnEV 2014

  • Bei jedem Verkauf einer Immobilien muss der Energieausweis vorliegen. Der Käufer soll über diesen Weg genaue Kenntnis erlangen, welche energetischen Verhältnisse vorhanden sind und welche Maßnahmen sich darauf ergeben.
  • Alle Immobilienanzeigen, ob Verkauf oder Vermietung sollten ab sofort mit der Angabe zum Energiewert versehen werden. Es gilt aber ein Anpassungszeitraum bis zum 01.05.2015 - danach droht bei Fehlen dieser Angaben ein Bußgeld oder Abmahnungen.    

Nutzen Sie die Zeit und lassen schnell einen Energiepass erstellen.

 

Mietrecht

  • Untervermietung bedarf grundsätzlich der Zustimmung des Vermieters, nicht jedoch bei Familienangehörigen. Hier ist jedoch der Mieter verpflichtet unverzüglich über die Aufnahme von weiteren Personen zu unterrichten. Es steht dem Vermieter das unbedingte Recht zu, zu wissen welche Personen dauerhaft im seinem Hause oder der Wohnung wohnen. Es darf jedoch zu keiner Überbelegung führen.

Verbraucherschutz    -  bei Immobiliengeschäften

  • Ab 13.06.2014 gilt auch in der Immobilienbranche das Widerrufrecht von 14 Tagen. Jeder Kunde ist schriftlich über das Widerrufsrecht zu belehren und hat dies schriftlich zu unterzeichnen.  Nach 14 Tage - also den verstreichen von 14 Tagen kann eine Besichtigung erfolgen. Er hat aber die Möglichkeit trotzdem ein sofortiges Tätigwerden zu verlangen, wenn er diese entsprechend dokumentiert und unterzeichnet.

Im Interesse des Kunden findet der erste Termin künftig nur noch im Büro des Makler statt.Gemäß dem EU- Recht sollen damit die sogenannten Haustürgeschäfte unterbunden werden.

Juli 2014

Verbrauchschutz

  •  das 14 tägige Widerrufsrecht gilt auch bei Wechsel bei Strom - und Gasanbietern seit dem 13.06.2014;

 

Mietrecht

 

  • Schlüsselfrage ? - übergibt ein Vermieter an den Mieter die Schlüssel, so hat er nicht das Recht eine Schlüssel zu behalten, es sein denn der Mieter stimmt dem ausdrücklich und schriftlich zu. Er kann aber seine Zustimmung jeder Zeit widerrufen.
  • An der Mietpreisbremse und dem Bestellerprinzip wird von der Politik weiter gearbeitet. Sie können davon ausgehen, dass es dazu noch in diesem Jahr eine Entscheidung geben wird.